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Slicer im Vergleich

In diesem Artikel möchte ich einen kurzen Blick auf verschiedene Slicer- Software werfen.

Da es sehr viele gibt, habe ich mir im Laufe der Zeit meine zwei Lieblings- Slicer herausgesucht. Ich werde in diesem Artikel Cura und Slic3r vorstellen Außerdem wird Makerware zur Sprache kommen. Der eine Slicer, Cura, ist Schnell und einfach zu bedienen, und liefert dabei hervorragende Ergebnisse. Der andere Slicer, Sic3r (Sprich „Slicer drei“) benötigt für alle Aufgaben etwas mehr Zeit, bietet dafür aber vielfältige Möglchkeiten zur Einflussnahme. Makerware ist der Slicer von Makerbot. Für 3D-Drucker von Makerbot eignet er sich am besten.


Der Slicer schreibt den G-Code

Um eine .stl -Datei druckbar zu machen benötigen Sie eine sogenannte Slicer- Software.

Ein Slicer „schneidet“ Ihr 3D-Objekt in viele horizontale Scheiben und beschreibt für jede Scheibe den Weg, den der Druckkopf abfahren muss. Den sogenannten G-Code. Im G-Code stehen hauptsächlich Wegeinformationen d.h. X- und Y- Koordinaten von einem Punkt zum nächsten. Zusätzlich noch Informationen zum Filament-Vorschub, zur Verfahrgeschwindigkeit und zur Temperatur des Druckkopfes und des Heizbettes.


Wichtige Einstellungen der Slicer
If you want to avoid

Einstellungen, die Sie in nahezu jedem Slicer vornehmen können sind Layerhöhe (Schichthöhe), Temperatur und Druckgeschwindigkeit. Die Layerhöhe beschreibt die Schichthöhe, mit der geruckt wird. Für einen schönen Druck ist in der Regel eine Layerhöhe von 0.2mm vollkommen ausreichend. Wollen Sie auf sehr flachen Steigungen oder Rundungen die sichtbare Treppchenbildung vermeiden können Sie die Layerhöhe auch auf 0.1mm oder einen Zwischenwert stellen. Die Druckzeit erhöht sich dadurch aber erheblich. Auch Layerhöhen von 0.3 oder noch größer sind möglich. Die optische Qualität des gedruckten Objektes nimmt ab, dafür sinkt auch die Druckzeit erheblich.

Beachten Sie, dass die Layerhöhe geringer sein muss, als der verwendete Durchmesser der Düse ihres 3D- Druckers. In den meisten 3D-Druckern sind Düsen mit einem Durchmesser von 0.4mm verbaut. Manchmal auch 0.5mm.

Die Druckgeschwindigkeit hat auch einen großen Einfluss auf die Qualität Ihres Drucks. Ist aber auch vom verwendeten 3D-Drucker abhängig. Bei den Slicern Cura und Slic3r kann man verschiedene Geschwindigkeiten für verschiedene Bereiche des Drucks festlegen. So gibt es eine allgemeine Einstellung die je nach 3D-Drucker zwischen 60mm/s und 90mm/s liegen sollte sowie gesonderte Einstellungen für die Außenwand und die zweite Außenwand. Üblicherweise werden zwei Außenwände gedruckt, bevor mit der Füllung (Infill) des Objektes begonnen wird.

In den meisten Slicer Programmen heißen die Außenwände „inner perimeter“ und „outer perimeter“ bzw. „inner shell“ und „outer shell“ für eine hohe Qualität sollte man die äußere Außenwand am langsamsten drucken (20- 40mm/s je nach 3D- Drucker), die innere Außenwand kann man schon etwas schneller drucken (40- 60 mm/s). So wird das Objekt von außen schön anzuschauen. Beim Infill kann man dem Slicer und damit dem 3D-Drucker deutlich mehr abverlangen und schnell drucken. Man sieht das Infill ja nicht mehr, wenn das Objekt fertig gedruckt ist.


Makerware als Slicer                 

Makerware ist ebenfalls leicht zu bedienen, bietet dem ambitionierten Nutzer leider kaum Möglichkeiten zur Einflussnahme. Man kann lediglich die generelle Druckgeschwindigkeit, die Temperatur und die Layerhöhe einstellen. Obendrein braucht der Makerware Slicer relativ lange, um größere bzw. komplexere Objekte zu bearbeiten.